FAQ - Was bedeutet Outsourcing?
Immer dann, wenn es darum geht, Organisationsabläufe zu optimieren, neue Perspektiven zur Reduzierung von Fixkosten zu erarbeiten oder schwankendes Arbeitsaufkommen ausgleichen zu müssen, beschäftigen sich Unternehmen auch mit der Thematik des Auslagerns von Teilen der unternehmerischen Tätigkeiten.
Outsourcing ist somit eine Übertragung von Unternehmenstätigkeiten, die nicht dem Kerngeschäft zuzuordnen sind, wie zum Beispiel die tägliche Postauflieferung. Das Unternehmen nutzt externe Ressourcen Dritter, die sich auf die Erbringung solch nachgelagerter Tätigkeiten spezialisiert haben und nutznießen von den erzielten Synergieeffekten. In der Fachliteratur geht es in der Regel um die Verarbeitung von Daten beziehungsweise um Informationstechnologien. Viele Banken, Versicherungen, Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen etc. praktizieren jedoch auch schon ein "Print-Outsourcing", dass bedeutet, sie lassen Ihre Regel- und Sammelkommunikation über einen externen Dienstleister drucken und versenden.
Welche Formen gibt es?
Externes Outsourcing ist die Übertragung bisher unternehmensintern erbrachter Dienstleistungen an unabhängige Fremdfirmen; sie übernehmen für die Abwicklung die unternehmerische Verantwortung. Die betriebliche Praxis zeigt, dass diese Form des Outsourcings ist für viele mittlere und kleine Unternehmen die Standardform darstellt.
Internes Outsourcing bezeichnet die Übereignung einer bestimmten Unternehmensfunktion auf Bereiche einer Organisation, die der gesamten Unternehmensorganisation zugehörig sind. Es kann sich zum Beispiel um eine GmbH handeln, die einem Konzernverbund mehrheitlich angehört und für verschiedene Einheiten innerhalb des Konzerns ausgelagerte Funktionen, wie zum Beispiel Wartung und Pflege der IT-Infrastruktur, übernimmt.
Was sollte man bei einer Outsourcing-Entscheidung berücksichtigen?
"Konzentration auf die Kernkompetenzen" - das ist nur ein Vorteil, den Unternehmen, Verbände und Institutionen der öffentlichen Hand durch Outsourcing haben. Durch Outsourcing können interne Strukturen übersichtlicher gestaltet werden und Sie können Kapazitätsengpässe oder gar unausgelastete Kapazitäten vermeiden; Outsourcing ermöglicht es fixe in variable Kosten umzuwandeln, denn diese fallen nur bei Inanspruchnahme an. Einige Unternehmen sehen sich durch eine ausgelagerte Bearbeitung in der Lage, die Qualität ihrer Leistungen zu steigern. Denn ein externer, marktorientierter und erfahrener Outsourcing-Dienstleister kann, durch seine Spezialisierung bedingt, meist eine höhere Dienstleistungsqualität anbieten.
Ein kritischer Faktor bei einer Entscheidung zum Outsourcing ist die Gewährleistung der Datensicherheit und der Datenvertraulichkeit der übergebenen Daten. Sich über die Sicherheitsstandards des Dienstleisters gründlich zu informieren und vor Ort zu auditieren, ist mittlerweile gängige Praxis.
Als Entscheidungsgrundlage sollten nicht nur kurzfristige Kostenvergleiche dienen, denn sie nimmt im weiteren Verlauf nicht nur direkten Einfluss auf die Organisation und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung sondern auch auf die Kapazitätssituation und vieles mehr. Lassen Sie sich im Vorfeld kostenfrei und unverbindlich durch einen unserer Consultants ausführlich direkt vor Ort beraten.
Outsourcingvorteile mit iab im Überblick:
- Optimierung von Sach-, Kapital- und Personalkosten
- Entlastung Ihrer Organisation
- Fixierung auf Ihr Kerngeschäft
- niedrige Produktionskosten
- niedrige Beschaffungskosten
- geringe Nachbearbeitungskosten
- Minimierung der Schnittstellenverluste
- Zeit- und Kostenersparnis
- Steigerung der Effizienz
- Datenschutz und Datensicherheit
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